Demokratie ist keine Altersfrage – sie ist eine Haltung. Wer früh lernt, wie sie funktioniert, kann früh mitreden und die gemeinsame Zukunft aktiv mitgestalten.
Wer sich für Projekte engagieren, Wissen vertiefen oder in die Politik einsteigen möchte, findet hier nützliche Links.
Politikvermittlung.ch
Die Plattform für politische Bildung im Kanton Zürich.

Wir sind Parlament
Das interaktive Planspiel fürs Klassenzimmer.
Wir stimmen ab!
Kantonale Abstimmungsunterlagen für Schulen.
The Lawmaker
Die Web-Applikation «The Lawmaker» vermittelt auf spielerische Art und Weise, wie Gesetze entstehen.
Okaj
Kinder- und Jugendförderung im Kanton.

Jugendparlament des Kanton Zürich

Campus Demokratie
Stärkt schweizweit die politische Bildung und Partizipation.

Easyvote
Politik einfach verständlich und neutral erklärt.

Engage.ch

Jugend debattiert

Juniorparl
Das Politikspiel für Schulklassen im Bundeshaus.

Discuss it
Discuss it fördert die politische Bildung von Jugendlichen und macht Politik erlebbar.

OJA Zürich
Die OJA Offene Jugendarbeit Zürich ist seit 2002 ein politisch und konfessionell neutraler Verein und betreibt eine Geschäftsstelle sowie zehn Einrichtungen in verschiedenen Quartieren. Im Auftrag der Stadt Zürich führen die rund 60 Mitarbeitenden zahlreiche Aktivitäten und Projekte durch – gemeinsam mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Gesamtstädtisch ausgerichtete Angebote erreichen junge Menschen bis 25 Jahre.
www.oja.ch
OJA Winterthur
In der Offenen Jugendarbeit Winterthur stehen den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Vielzahl von professionell betreuten Freizeitangeboten, Treffmöglichkeiten und Beratungsangeboten kostenlos zur Verfügung.
https://jugend.win/

OJA Uster
Die Jugendarbeit Uster fördert und begleitet Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit und zur gesellschaftlichen Integration. Der Einsatz der Jugendarbeit wirkt beteiligend, beratend, befähigend und vermittelnd. Die soziokulturellen Angebote der Jugendarbeit Uster richten sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Raum Uster.
https://jugendarbeit-uster.ch/

Neugierig und auf Entdeckungslust?
Dann ist hier etwas dabei. Beiträge, Podcasts und Videos – ausgewählt, damit sie zum Nachdenken, Hören und Schauen anregen, rund um Demokratie und die Themen dazwischen.
Sicher gibt es noch mehr, das überzeugt. Einen Geheimtipp, einen Podcast, eine Webseite, ein Video: Diese Links können jederzeit an uns weitergleitet werden.
Die Schweiz ist eine direkte Demokratie. Was bedeutet das?
Der Begriff Demokratie kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet «Herrschaft des Volkes». In einer direkten Demokratie kann das Volk nicht nur über Wahlen, sondern durch Volksabstimmungen direkten Einfluss auf die Politik nehmen.
Was ist ein föderalistischer Staat wie die Schweiz?
Die politische Macht ist zwischen der Bundesregierung, den 26 Kantonen und ihren Gemeinden aufgeteilt.
Wer ist im Kanton Zürich stimmbereichtigt?
Stimmberechtigt sind alle Leute, die im Kanton Zürich wohnen, einen Schweizer Pass haben und mindestens 18 Jahre alt sind.
Wo tagt der Zürcher Regierungsrat?
Seit 1698 im Rathaus am Limmatquai in der Stadt Zürich.
Nenne 3 Aufgaben der Schweizer Regierung?
Zum Beispiel: Gesetze vorschlagen, die politische Lage beurteilen, die Öffentlichkeit über seine Entscheide informieren, die Departemente leiten, Kontakte zu anderen Ländern pflegen, in Krisenzeiten rasch Entscheide treffen
Wie viele Mitglieder hat der Zürcher Regierungsrat?
Der Regierungsrat hat 7 Mitglieder. Diese werden gleichzeitig wie der Kantonsrat alle vier Jahre von der stimmberechtigten Bevölkerung gewählt.
Wie heisst das Parlament im Kanton Zürich?
Das Parlament des Kantons Zürich heisst Kantonsrat. Dieser entscheidet über die Gesetze im Kanton und auch darüber, wofür im Kanton wie viel Geld ausgegeben werden darf. Er beaufsichtigt ausserdem die Regierung und die Verwaltung.
Wie viele Mitglieder hat der Kantonsrat Zürich?
Der Kantonsrat (Legislative) umfasst 180 Mitglieder, die alle vier Jahre neu gewählt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur?
Demokratie ist eine Regierungsform, bei der das Volk durch Wahlen und Abstimmungen entscheidet und die Macht aufgeteilt ist. Eine Diktatur hingegen ist eine Regierungsform, in der eine Person oder eine kleine Gruppe unangefochten die Macht hat und kontrolliert.
Legislative, Exekutive und Judikative.
Die Legislative sind die Parlamente. Sie machen und entscheiden über Gesetze. Die Exekutive sind die Regierungen und die dazugehörigen Verwaltungen. Sie führen die Gesetze aus. Die Judikative sind die Gerichte. Sie entscheiden in einem Streitfall darüber, wie ein Gesetz angewendet werden soll. Das Ziel ist eine Machtbegrenzung.
Nenne mindestens 3 unterschiedliche Herrschaftsformen:
- Demokratie (Volksherrschaft: das Volk wählt Vertreterinnen und Vertreter in ein Parlament – und in einer direkten Demokratie kann es zusätzlich über Sachfragen abstimmen)
- Monarchie (eine Person ist Staatsoberhaupt, meistens auf Lebenszeit; die Macht dieser Person kann aber begrenzt sein)
- Aristokratie (die Macht liegt bei einer gesellschaftlichen Oberschicht, z.B. Adligen)
- Oligarchie (die politische Macht liegt bei einer kleinen Gruppe)
- Theokratie (die Macht wird auf Gott zurückgeführt - die politischen Führer sind auch religiöse Autoritäten)
- Diktatur (das Gegenteil von Demokratie: die Macht liegt bei einer Person oder einer Gruppe, es gibt keine Mitsprache für die Bevölkerung, die persönlichen Freiheiten sind stark eingeschränkt)
Was ist die Bundesverfassung einfach erklärt?
Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) ist das Grundgesetz des Landes. Sie regelt wichtige Grund- und Menschenrechte, Rechte von Bund, Kantonen und Gemeinden, politische Rechte und Pflichten sowie Aufgaben und Kompetenzen von Bundesbehörden, Parlament und Regierung.
Was versteht man unter Volkssouveränität?
Volkssouveränität bedeutet, dass das Volk durch Wahlen direkt oder indirekt seine Regierung, seine Gesetzgeber und seine Richterinnen und Richter selbst bestimmen kann.
Kennst du ein Bürgerrecht in der Schweiz?
Die Bürgerrechte umfassen: politische Rechte (z.B. das Stimmrecht oder das passive und aktive Wahlrecht), soziale Rechte (z.B. das Recht auf Alters- und Hinterbliebenenrenten oder auf Arbeitslosenentschädigung), bürgerliche Rechte (z.B. die Versammlungs-, die Meinungsäusserungs- oder die Vereinigungsfreiheit).
Was ist ein fakultatives Referendum?
Bundesgesetze werden von der Bundesversammlung (Nationalrat und Ständerat) beschlossen. Die Bevölkerung stimmt normalerweise nicht über ein Bundesgesetz ab. Werden jedoch innerhalb von 100 Tagen 50000 Unterschriften gesammelt, so kommt es doch zu einer Volksabstimmung. Die Bevölkerung stimmt dann über das Gesetz ab. Dies nennt man fakultatives Referendum. Man spricht darum von einem fakultativen Referendum, weil es nicht automatisch zu einer Volksabstimmung kommt.
Was ist ein obligatorisches Referendum?
Über eine Verfassungsänderung oder einen Beitritt zu gewissen Organisationen (z.B. UNO oder EU) muss das Volk abstimmen. Anders als bei einem fakultativen Referendum müssen dafür keine Unterschriften gesammelt werden. Bei einem obligatorischen Referendum braucht es das doppelte Mehr, es muss also sowohl die Mehrheit des Volkes als auch die Mehrheit der Kantone zustimmen.
Was ist eine repräsentative Demokratie?
Die repräsentative Demokratie ist eine Herrschaftsform, in der politische Entscheidungen im Gegensatz zur direkten Demokratie nicht unmittelbar durch das Volk selbst getroffen werden, sondern durch gewählte Repräsentanten.
Kennst du Länder mit einer repräsentativen Demokratie?
Die Bundesrepublik Deutschland, die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich Grossbritannien
Was ist der Unterschied zwischen einer direkten Demokratie und einer repräsentativen Demokratie?
In einer direkten Demokratie können Bürgerinnen und Bürger nebst der Wahl ihrer Vertreterinnen und Vertreter im Parlament auch über Sachfragen entscheiden (Volksabstimmungen). In einer repräsentativen Demokratie hingegen gibt es in der Regel keine Volksabstimmungen. Die direkte Beteiligung des Volks beschränkt sich auf die Wahl der Parlamentsmitglieder.
Wie oft finden in der Schweiz nationale Wahlen statt?
Nationale Wahlen finden alle vier Jahre statt.
Wie heisst das Schweizer Parlament?
Bundesversammlung, bestehend aus dem National- und dem Ständerat.
Wie viele Unterschriften sind erforderlich, um eine Volksinitiative in der Schweiz zu lancieren?
In der Schweiz braucht es 100000 Unterschriften.
Was bedeutet das Begriff «Konkordanz» in Bezug auf die Schweizer Politik?
Eine politische Strategie, die darauf abzielt, unterschiedliche Meinungen und Interessen in Einklang zu bringen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Referendum und einer Volksinitiative in der Schweiz?
Referendum: Das Volk kann mit 50000 Unterschriften von Stimmberechtigten eine Abstimmung über ein Gesetz erzwingen, das vom Parlament beschlossen wurde. Volksinitiative: Eine Volksinitiative ermöglicht es den Stimmberechtigten, selber eine Änderung der Verfassung vorzuschlagen. Wenn innerhalb von 18 Monaten 100000 Unterschriften von Stimmberechtigten gesammelt werden, gibt es eine Volksabstimmung über die Initiative, wenn sie nicht zurückgezogen wird.
Was bedeutet «Absolutes Mehr»?
Die absolute Mehrheit erreicht man bei einer Abstimmung, wenn man die Hälfte der abgegebenen Stimmen plus eine erreicht. Bei einer Stimmbeteiligung von 100 Personen liegt das absolute Mehr bei mindestens 51 Stimmen.
Was bedeutet «Relatives Mehr»?
Das relative Mehr erreicht man bei einer Wahl, wenn man die meisten Stimmen erhält. Im Gegensatz zum absoluten Mehr müssen das nicht mehr als die Hälfte der Stimmen sein.
Nenne die 6 wählerstärksten Parteien in der Schweiz.
SVP, SP, FDP, Die Mitte, Grüne, GLP
Welche Positionen / Meinungen vertreten «linke» Parteien in der Schweiz?
Unter anderem: Starker Sozialstaat, Vertretung der Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Umweltschutz, aktive internationale Zusammenarbeit, Gleichstellung der Geschlechter, liberale Asylpolitik
Welche Positionen / Meinungen vertreten «rechte» Parteien in der Schweiz?
Unter anderem: Freiheit und Selbstverantwortung, Vertretung der Interessen der Arbeitgeber, freies Unternehmertum und tiefe Steuern, starke Landesverteidigung
An Kundgebungen teilnehmen, auf Social Media aktiv sein, in Jugendparlamenten oder auf verschiedenen Diskussionsplattformen mitmachen, bei Parteien oder Organisationen mitarbeiten usw.
Warum werden Medien oft als 4. Gewalt bezeichnet?
Medien informieren darüber, was in der Politik passiert, und beurteilen es kritisch. Sie berichten zum Beispiel, ob die gewählten Politikerinnen und Politiker ihre Versprechen einhalten oder nicht. Sie erklären Entscheidungen und die Interessen, die dazu geführt haben. Damit haben sie eine Art Kontrollfunktion. Mit ihrer Themenauswahl können sie zudem die öffentliche Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken. Medien fördern die politische Diskussion, indem sie verschiedene Meinungen abbilden. Aus diesen Gründen werden Medien oft als «vierte Gewalt» bezeichnet.
Welche Bedeutung hatte das Jahr 1848 für die Schweiz?
1848 wurde der Bundesstaat gegründet. Es war also die Geburt der modernen Schweiz. Davor waren die Kantone nur locker verbunden gewesen.
Wann wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingeführt?
Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz 1971 in einer Volksabstimmung angenommen, 53 Jahre nach Deutschland, 52 Jahre nach Österreich, 27 Jahre nach Frankreich und 25 Jahre nach Italien.